3 kluge Köpfe:Im Februar zu Gast: Thomas Reiter: 04. Februar 2012
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"Einmal Mond und zurück bitte" - so könnte man die halbe Talk-Stunde mit dem Astronauten Thomas Reiter umschreiben, der im Februar zu Gast ist bei den beiden Moderatoren, Werner D'Inka, Herausgeber der FAZ, und Peter Lückemeier, FAZ-Ressortchef.
Der gebürtige Frankfurter, der heute in Neu-Isenburg lebt, ist seit April vergangenen Jahres Direktor der Europäischen Raumfahrt Agentur ESA, mit Sitz in Darmstadt.
Thomas Reiter ist den „Blick von oben“ gewohnt: Über seine Eltern kam er zum Segelflug, die Bundeswehr setzte ihn in einen Kampfflieger und beförderte ihn mittlerweile zum General der Luftwaffe und die russische Weltraumbehörde suchte den Hessen Thomas Reiter aus, um 1995 mit zwei russischen Kollegen zur Raumstation MIR zu fliegen. Für fünf Stunden verließ Reiter damals die Raumstation, er erlangte dadurch den Titel des ersten Deutschen (und Hessen!!!), der einen Weltraumausstieg unternahm.
Der zweite Einsatz in der Schwerelosigkeit erfolgte 2006, als Thomas Reiter - ausgewählt aus 22.000 Bewerbern - ein halbes Jahr lang in der internationalen Raumstation ISS verbrachte. Der begeisterte Astronaut erzählt in „3 kluge Köpfe“ sehr anschaulich von seinen Erlebnissen im All, macht jedoch auch klar, dass das Leben an Bord kein „Zuckerschlecken“ sei. Jede Minute sei verplant, es herrsche ein konstanter Lärmpegel von 72 dB, was das Gitarrenspiel an Bord nicht vereinfache, und natürlich vermisse er als Hesse schon nach wenigen Wochen Astronautenkost Haspel und Rippchen!
Der 53-jährige erzählt in „3 kluge Köpfe“ auch von spannenden Begegnungen mit festem Boden unter den Füßen, vor einigen Jahren traf er auch den ersten Mann auf dem Mond, Neil Armstrong.
Und da Thomas Reiter nicht nur ein Experte in Sachen Raumfahrt ist, sondern auch ein begeisternder Erzähler, macht es auch allen „Daheimgebliebenen“ Spaß, diesem Mann zuzuhören. Überzeugen Sie sich. Im Februar. Bei „3 kluge Köpfe“.
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